Nationalpark Harz – Teil II

Dienstag Tag 2

Nach einer sehr schönen angenehmen Nacht und einem tollen Frühstück im Hotel, konnte der zweite Tag gegen kurz nach 8 Uhr beginnen.
Für diesen Tag, waren einige Schlösser und Burgen auf meiner Liste, da das Wetter sehr Bewölkt und trüb war.
Von Braunlage über die B242 ging es Richtung Stiege und dann weiter in Richtung Harzgerode. Bevor ich aber das Ortsschild überqurte, biegte ich ab und folgte dem Bachverlauf vom der Selke. Die Selke ist ein etwa 64 km langer Zufluss der Bode im Harz und ist mit seinem schönen Verlauf ein sehr schöner hingucker für Naturfreunde. Etwas nördlich von Harzgerode befinden sich der sogenannte Selkefall. Die Fallhöhe des hier sehr schnell fließenden Wassers beträgt nur wenige Meter. Das Wasser fällt in Kaskaden über große Gesteinsbrocken, die nicht natürlichen Ursprungs sind, aber dennoch natürlich wirken.

Dem Selketal weiter folgend, war mein nächstes Ziel für diesen Tag die Burg Falkenstein. Diese wurde zwischen 1120 und 1180 erbaut und wird von der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt als Eigentümer heute verwaltet.
Seid ihrer Erbauung wurde die Burg vielfach verändert, hat jedoch den Charakter einer mittelalterlichen Burganlage bewahrt. Aufgrund der günstigen Lage konnte sie niemals erobert werden. Zur Zeit der Regierung von Fürst Heinrich von Anhalt verfasste der anhaltische Ministeriale Eike von Repgow aus Reppichau hier nach 1220 den Sachsenspiegel, das erste deutsche Rechtsbuch. Das Buch ist dem Auftraggeber Hoyer von Falkenstein zugeeignet. 1437 gelangte die Burg als Lehen des Bistums Halberstadt an das Adelsgeschlecht Asseburg, in dessen Besitz die Burg bis zur Enteignung nach dem Zweiten Weltkrieg blieb.

Von Burg Falkenstein über Ballenstedt und Thale ging meine Tour weiter ins nördliche Blankenburg. Wo sich das gleichnamige Schloss Blankenburg und etwas ausserhalb der Stadt, die Burg-/Festung Regenstein befinden. Leider war diese zum momentanen Zeitpunkt, wegen des Jahreswechsel geschlossen. Ich werde aber in einem späteren Teil von “Nationalpark Harz” auf die Festung zurück kommen.
Meine Reise sollte für diesen Tag aber noch nicht beendet sein und damit hieß es für mich, wieder rein ins Auto und ab nach Wernigerode.
Das Wernigeroder Schloss, erhielt seine jetzige Gestalt im ausgehenden 19. Jahrhundert und wurde zu einem Leitbau des norddeutschen Historismus. Es beherbergt heute ein vielbesuchtes Museum und eine Außenstelle der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.

Auch dieser Tag war ein erfolgreicher Tag. Ich konnte wieder viele tolle Eindrücke erleben und habe schöne Seiten des Harzes entdecken können.

Zurück zu Teil I und weiter zu Teil III

Gefahrene Strecke ca. 146 km, gelaufene Strecke ca. 11 km, 18.200 Schritte, 113 Stockwerke
Quellen: Wikipedia.org

, , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü